Corona-Einschränkungen; Rede des Präsidenten

Am Sonntag hat der Präsident Ugandas erneut über die Einschränkungen zu Covid 19 informiert.  Viel geändert hat sich jedoch nicht.

Die Kirchen dürfen wieder öffnen,  die Besucherzahl ist auf max. 70 begrenzt. Das ist schwer nachvollziehbar, da z.B. die Watoto Church (Zeltkirche) min.  2000 Gottesdienstbesucher aufnehmen kann, unsere Kirche hingegen  nur 100.  Sonntagsschule für die Kinder ist nicht erlaubt. Alltagsschule übrigens auch nicht, die Kinder werden weiterhin zu Hause sitzen, eine Öffnung der Schulen vor dem nächsten Jahr ist nicht vorgesehen. Nur die Finalisten von Primary – und Secondaryschool  sollen ab dem 15.Oktober wieder zur Schule, um dann die Abschlußarbeiten zu absolvieren. Wie sie das hinkriegen sollen, nachdem sie fast das ganze Jahr keinen Unterricht hatten, weiß niemand. 

Der Flughafen wird geöffnet, Uganda möchte gerne wieder Touristen begrüßen. Sie müssen jedoch bei der Einreise einen negativen Covid 19 Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausserdem dürfen sie sich nicht unter das Ugandische Volk mischen. Das erscheint sehr schwierig, schließlich sind die Mitarbeiter/-innen am Flughafen Ugander, die Taxifahrer, Hotelbetreiber und  die Reiseleiter/-innen auch.. 

Die Gefängnisse wurden nicht einmal erwähnt, von Mitarbeiter/-innen dort wissen wir jedoch, dass weiterhin keine Besucher oder Dienste Zutritt haben.

Die Ausgangssperre von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr bleibt ebenfalls weiterhin bestehen.