Dramatische Folgen der Corona-Einschränkungen

Seit dem Lockdown haben viele Menschen in Uganda ihre Arbeit verloren.

Zunächst durfte man weder mit einem sogenannten Public-Taxi (Toyota-Kleinbus)  noch mit einem Boda Boda fahren (Kleinkraftrad) .  Auch das Nutzen von  Privatfahrzeugen war über Wochen verboten.

Bis auf die Shops mit Grundnahrungsmitteln und kleineren Lebensmittelgeschäften war alles geschlossen.  Inzwischen gibt es Lockerungen. So kann man wieder vermummt mit seinem eigenem Auto fahren und seit dem 04. Juni 2020 ist auch  der Betrieb von Public-Taxis  wieder erlaubt, allerdings nur mit der Hälfte der Passagiere. Dadurch sind natürlich die Transportkosten enorm gestiegen – und nicht nur die (s. Preise in Uganda)

Viele Geschäfte sind weiterhin geschlossen, Frisörsalons und Bekleidungsmärkte haben sich bis heute nicht erholt. Es gibt ein Heer von arbeitslosen Lehrer/-innen  und die Kriminalitätsrate steigt stetig.

Ein sogenanntes soziales Netz gibt es dafür leider nicht! Jeder muss zusehen, wie er oder sie überlebt. Am schlimmsten trifft es – wie so oft – die Kinder.