Armut und hohe Preise

Armut und hohe Preise gehen in Uganda Hand in Hand.

Während das Durchschnittseinkommen bei 50 – 100 Euro im Monat liegt, sind die Preise  für viele Dinge – auch des täglichen Bedarfs – unverhältnismäßig hoch .

Einige Beispiele:

Ein Autoreifen kostet umgerechnet 250,00 €  ( 1 Mill. UGX)

1 Brot 1, 20 €  (4800 UGX)

1 kg Zucker 1,00 €  (4000 UGX)

500 gr Kaffee (im Kaffeeland!) 6,00€ (24 000 UGX)

1 liter Milch 1,00 €  (4000 UGX)

1 liter Benzin 1, 15 €  (4600 UGX)

1 box Stangenseife (fürs Gefängnis) mit 24 Stangen , ca. 20 €

1 Pckg Babywindeln (Pampers), 36 Stck. ca 10,00 €

Strom bezahlen wir im Durchschnitt 50,00 € im Monat.  Internet pro Person 10,00 €. 

Der Durchschnitts-Ugander lebt hauptsächlich von Maisbrei (Posho) und Bohnen sowie Porridge zum Frühstück. Auch diese Grundnahrungsmittel sind in den Preisen seit „Corona“ leider sehr gestiegen.   Obst und Gemüse sind noch verhältnismäßig günstig zu haben.

Baby- und Kinderartikel, wie z.B. Pampers und Milchpulver, sind ebenfalls sehr teuer. Doch was den Ugandern am meisten zu schaffen macht ist der Transport. Viele Menschen sind auf die Boda- und Public Taxis angewiesen. Während man vor dem Lockdown noch für umgerechnet 50 Cent die ca. 20 km mit dem Public Taxi nach Kampala finanzieren konnte, bezahlt man nun mindestens        3,00 € pro Fahrt.

Einen Covid-19-Test, den man jetzt für alle Reisen braucht, 100,00 – 120,00 €.

Der Umtauschkurs von Euro zum Ugandashilling ist momentan gut und recht stabil. Man bekommt ca. 4000 UGX für 1 Euro.

Den UGX gibt es in 1000-,2000-,5000,-10 000,-20 000- und 50 000 UGX-Noten. Die Münzen sind in 100, 200, 500 und 1000 UGX vorhanden.